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Johannes Franzen

Dr. Johannes Franzen11255495_10153298126464730_6677495927316787292_n

Aktuelle Informationen unter https://www.grk2291.uni-bonn.de/de/personen/johannes-franzen

Kontakt

Graduiertenkolleg 2291 “Gegenwart/Literatur”
Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur und Kulturwissenschaft
Am Hof 1d
53113 Bonn
jfranzen@uni-bonn.de

Wissenschaftlicher Lebenslauf

2004 Abitur am Helmholtzgymnasium Karlsruhe
2004-2011 Studium der Fächer Deutsch, Geschichte und Englisch an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, einjähriger Studienaufenthalt an der University of Virginia, Tätigkeit als Hilfskraft, Studienstipendium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Baden-Württemberg-Stipendium
Oktober 2012 DAAD-Tutor an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg (Sprachpraxis, Landeskunde, Literatur)
2011–2012 Forschungsassistent der School of Language & Literature des Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)
2012-2015 Promotion mit einer Finanzierung des Graduiertenkollegs 1767 ‚Faktuales und fiktionales Erzählen‘
2015-2016 Koordinator des GRK 1767, einjährige Anschubförderung
Oktober 2015 Gastdozent an der Universität Lettlands, Riga
Juli 2016 Promotion im Fach Neuere Deutsche Literatur.  

Titel: Indiskrete Fiktionen. Der Schlüsselroman seit den 1960er Jahren

WS 2016 – SoSe 2017 Akademischer Mitarbeiter am Deutschen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (bei Prof. Dr. Werner Frick)
Seit WS 2017 Akademischer Mitarbeiter an der Universität Bonn – GRK 2291 “Gegenwart/Literatur” (Postdoc)

Lehre

SoSe 2017 Seminar ‚Geschichte der politischen Lyrik vom Dreißigjährigen Krieg bis in die Nachwendezeit‘  

Seminar ‚Thomas Mann, Erzählungen‘

WS 2016/17 Proseminar ‚Literatur und Fiktionalität‘  

Seminar ‚Techniken und Methoden der Literaturwissenschaft‘

SoSe 2016 Proseminar ‚Popliteratur‘
WS 2015/16 Proseminar ‚Satirische Texte der Gegenwartsliteratur. Die Neue Frankfurter Schule‘
SoSe 2015 Proseminar ‚Literaturskandale nach 1945‘
2014 Dozent auf einer Sommerakademie der Studienstiftung in Leysin (‚Politik und Gegenwartslyrik‘)

Publikationen

Monographien und herausgegebene Bücher

  • Indiskrete Fiktionen. Theorie und Praxis des Schlüsselromans 1960–2015 [Manuskript, erscheint Anfang 2018 im Wallstein-Verlag]
  • (mit Frauke Janzen, Patrick Galke und Marc Wurich) Geschichte der Fiktionalität. Diachrone Perspektiven auf ein kulturelles Konzept, Würzburg (in Vorbereitung, erscheint 2017).
  • (mit Nicolas Detering und Christopher Meid) Herrschaftserzählungen. Wilhelm II. in der Kulturgeschichte (1888-1933), Würzburg 2016.

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden

  • Die Unwahrheit des literarischen Erfindens. Fiktionskritik der Gegenwart. In: Franzen, Janzen, Galke, Wurich (in Vorbereitung, erscheint 2017).
  • Spätpop. Wolfgang Herrndorfs In Plüschgewittern und Christian Krachts Faserland. In: Jenseits des Unbehagens – Christian Kracht revisited, hrsg. von Matthias N. Lorenz und Christine Riniker, Berlin [im Druck].
  • Literaturwissenschaft und Ideologie. Aspekte der marxistischen Thomas-Mann-Rezeption. In: Düsseldorfer Beiträge zur Thomas-Mann-Forschung 3 [im Druck].
  • Autorinszenierung. Leistungsfähigkeit und Probleme autorzentrierter Studien am Beispiel der Studie Posierende Poeten von Alexander M. Fischer. In: PhiN 80/2017, S. 87–100.
  • Ein Recht auf Rücksichtslosigkeit. Die moralischen Lizenzen der Fiktionalität. In: Non-Fiktion 2 (2017), S. 31–48.
  • (mit Nicolas Detering und Christopher Meid): Herrschaftserzählungen um Wilhelm II. Zur Einleitung. In: Detering/Franzen/Meid 2016, S. 7–17.
  • Schöne Majestätsbeleidigung. Fiktionale und faktuale äsopische Herrschaftskritik im Kaiserreich. In: Detering/Franzen/Meid 2016, S. 121–142.
  • „Mehr Bild als Roman“. Fiktionalität, Faktualität und das Problem der Bewertung. In: Der Deutschunterricht 4 (2016), S. 20–28.
  • (mit Nicolas Detering) Trauer um Helden. Gedichte auf gefallene Söhne im Ersten Weltkrieg. In: Achim Aurnhammer und Thorsten Fitzon (Hrsg.): Lyrische Trauernarrative ‒ Erzählte Verlusterfahrung in autofiktionalen Gedichtzyklen, Würzburg 2016, S. 253–283.
  • „Conscience is a Killer“ – Die Falschspieler in The Shield und Kriminaldauerdienst. In: Jonas Nesselhauf und Markus Schleich (Hrsg.): Gegenwart in Serie – Abgründige Milieustudien im rezenten Quality TV, Berlin 2015, S. 79–97.
  • Pre-dug trenches? Debates about Realism vs. Postmodernism in contemporary Anglophone literature: Jonathan Franzen and Zadie Smith. In: Suze van der Poll/Sabine van Wesemael (Hrsg.): The Return of the Narrative: The Call for the Novel/Le Retour à la narration: le désir du roman, Frankfurt am Main 2015, S. 27‒42.
  • Indiskrete Fiktionen. Schlüsselromanskandale und die Rolle des Autors. In: Andrea Bartl und Martin Kraus (Hrsg., unter Mitarbeit von Kathrin Wimmer): Skandalautoren (Bd. 1). Zu repräsentativen Mustern literarischer Provokation und Aufsehen erregender Autorinszenierung, Würzburg 2014, S. 67‒92.
  • (mit Nicolas Detering) Heilige Not. Zur Literaturgeschichte des Schlagworts im Ersten Weltkrieg. In: Euphorion 107 (2013), S. 463–500.

Vorträge

  • Factuality and Conventions. Vortrag im Rahmen der Tagung „Narrative Factuality. A Handbook“. Freiburg, 6.– 8. Juli 2017.
  • Autofictional Thought Experiments. Lunar Park by Bret Easton Ellis. Vortrag im Rahmen der Tagung „Literature as Thought Experiment“. Naumburg, 16.–18. März 2017.
  • The Dangers of Literary Invention. Contemporary Criticism of Fictionality. Vortrag zu „Fictionality, Factuality, Reflexivity“. Tagung des ICN (Interdisciplinary Centre for Narratology), Hamburg, 25.–26. September 2015.
  • Thomas Mann in der marxistischen Literaturwissenschaft. Vortrag im Rahmen der Tagung „Thomas Mann und die Wissenschaft“, Düsseldorf, 16.–17. November 2014.
  • Trauer um Helden. Gedichte auf gefallene Söhne im Ersten Weltkrieg. Vortrag im Rahmen der Tagung „Lyrische Trauernarrative – Erzählte Verlusterfahrung in autofiktionalen Gedichtzyklen“ Freiburg 6.–8. Februar 2014.
  • Fiktionskritik der Gegenwart. Vortrag im Rahmen der Tagung „Geschichte der Fiktionalität. Diachrone Perspektiven auf ein kulturelles Konzept“, Freiburg, 7.–8. November 2014.
  • Pre-dug trenches? Debates about Realism vs. Postmodernism in contemporary Anglophone literature. Vortrag im Rahmen der Tagung „The return of the narrative/ Le retour à la narration“, Amsterdam, 16.–17. Januar 2014. 
  • Schöne Majestätsbeleidigung. Fiktionale und faktuale äsopische Herrschaftskritik im Kaiserreich. Vortrag im Rahmen der Tagung „Herrschaftserzählungen. Wilhelm II. in der Kulturgeschichte“, Freiburg, 17.–19. Juli 2014.
  • „Die Justiz schreibt mit“ ‒ Die Kontroverse um Maxim Billers Esra als zeitgenössische Zensurdebatte. Vortrag im Rahmen des Seminars „Fallanalysen zur medialen Kontrolle“ am Institut für Medienkulturwissenschaft Freiburg, 13. Februar 2013.
  • „Nichts Schlimmers zu vermeiden, sprangen Tausende in die Fluten, und sind Heilige!“ Emilia Galotti als Tragödie der bürgerlichen Tugendideologie. Vortrag auf dem ProDoc Forschungsseminar „Zur Polarität des Guten und Bösen. Intermediale Annäherungen“ des Graduiertenkollegs Intermediale

Tagungsorganisation

  • „Literature as Thought Experiment“. Naumburg, 16. – 18. März 2017 (mit Falk Bornmüller, Mathis Lessau und Íngrid Vendrell).
  • „Geschichte der Fiktionalität. Diachrone Perspektiven auf ein kulturelles Konzept“. Tagung des GRK 1767, Freiburg, 07.–08. November 2014 (mit Frauke Janzen, Patrick Galke und Marc Wurich).
  • „Herrschaftserzählungen. Wilhelm II. in der deutschen Kulturgeschichte“. Tagung des GRK 1767, Freiburg, 17.–19. Juli 2014 (mit Nicolas Detering und Christopher Meid).