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Dr. Hanna-Myriam Häger

Dr. Hanna-Myriam Häger

Koordinatorin

Kontakt

Graduiertenkolleg 1767 “Faktuales und fiktionales Erzählen”
Erbprinzenstr. 13
D-79085 Freiburg

hanna.haeger@grk1767.uni-freiburg.de

+49 (0)761/203-97707

Wissenschaftlicher Lebenslauf

Hanna-Myriam Häger studierte von 2005 bis 2011 die Fächer Germanistik und Geschichte an den Universitäten Wuppertal und Trier. Während ihres Studiums war sie studentische Hilfskraft an der Professur für Pyschologie/Klinische Psychologie (Prof. Dr. Dirk Hellhammer), an der Professur für Germanistik/Ältere deutsche Philologie (Prof. Dr. Martin Przybilski) und am Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrum (HKFZ) Trier. Am HKFZ Trier war sie von 2012 bis 2013 wissenschaftliche Hilfskraft, von 2013 bis 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin Koordinatorin der Geschäftsstelle. Bis März 2017 koordinierte sie die Geschäftsstelle des Trierer Zentrums für Mediävistik (TZM). Seit April 2017 ist Hanna-Myriam Häger die Koordinatorin des Graduiertenkollegs „Faktuales und fiktionales Erzählen“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2017 promovierte sie mit einer Arbeit zu Fiktionalität trans- und intermedial – Arthurische Möglichkeitsräume in Mittelalter und Moderne.

Forschungsinteressen

  • Fiktionalität
  • Mittelalterrezeption
  • Kulturgeschichte
  • Trans- und Intermedialität
  • Historische Narratologie
  • Arthurisches Erzählen
  • Raumtheorie

Mitgliedschaften

  • seit 2013 International Courtly Literature Society (ICLS)
  • seit 2013 Internationale Artusgesellschaft
  • seit 2013 Mediävistenverband
  • seit 2013 Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft

Publikationen

  • „Worldbuilding in Premodernity and Modernity – A Transmedial Perspective on the Arthurian Story-World“, in: Rebecca Merkelbach (Hg.): Tagungsband zum internationalen Workshop „Story-Worlds and Worldbuilding in Medieval Literature“, 19.–20. März 2021. [in Vorbereitung]
  • „Rennewart: Riese und/oder Ritter? Zur Identität des Kämpfers mit der Stange in Wolframs Willehalm“, in: Ronny F. Schulz/Silke Winst (Hgg.): Riesen. Entwürfe und Deutungen des Außer/Menschlichen in mittelalterlicher Literatur, Wien: Fassbaender 2021 (Studia Medievalia Septentrionalia 28), S. 363–386.
  • „Epigonalität im Artusfilm und in der Artusfilmforschung? Zu zwei ›Literaturverfilmungen‹ und deren Kritiken“, in: Cora Dietl/Christoph Schanze/Friedrich Wolfzettel (Hgg.): Jenseits der Epigonalität. Selbst- und Fremdbewertungen im Artusroman und in der Artusforschung, Berlin/Boston: de Gruyter 2020 (Schriften der Internationalen Artusgesellschaft 15), S. 51–79.
  • „Fantastische Technik im Mittelalter? Zu (Glücks-)Rädern in zwei mittelhochdeutschen Artusromanen“, in: Zeitschrift für Fantastikforschung 7.2 (2020), S. 1–34. DOI: https://doi.org/10.16995/zff.2883.
  • zusammen mit Breitenwischer, Dustin/Menninger, Julian (Hgg.): Faktuales und fiktionales Erzählen II. Geschichte – Medien – Praktiken, Ergon: Baden-Baden 2020 (Faktuales und fiktionales Erzählen 8).
  • zusammen mit Breitenwischer, Dustin/Menninger, Julian: „Zur Geschichte und Medialität faktualer und fiktionaler Erzählpraktiken: Eine Einleitung“, in: Dustin Breitenwischer,/Hanna-Myriam Häger/Julian Menninger (Hgg.): Faktuales und fiktionales Erzählen II. Geschichte – Medien – Praktiken, Ergon: Baden-Baden 2020 (Faktuales und fiktionales Erzählen 8), S. 7–29.
  • „Zu ‚vermeintlich‘ guten und schlechten Artusgeschichten – Epigonentum in Mittelalter und Moderne“, in: Anna Chalupa-Albrecht/Maximilian Wick (Hgg.): Wo die Epigonen wohnen. Epigonalität in Wissenschaftsgeschichte, Theorie und literarischer Praxis, Peter Lang: Berlin 2020 (Mikrokosmos. Beiträge zur germanistischen und allgemeinen Literaturwissenschaft 86), S. 141–165.
  • Fiktionalität trans- und intermedial – Arthurische Möglichkeitsräume in Mittelalter und Moderne, Reichert: Wiesbaden 2019 (Trierer Beiträge zu den historischen Kulturwissenschaften 20). [zugleich Dissertation]
  • „Vom Wigalois zum Hollywoodkino. Arthurische Möglichkeitsräume in Mittelalter und Moderne“, in: Martin Fischer/Michaela Pölzl (Hgg.): Blockbuster Mittelalter. Akten der Nachwuchstagung Bamberg, 11.–13.06.2015, University of Bamberg Press: Bamberg 2018 (Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien 12), S. 125–155.
  • zusammen mit Przybilski, Martin: „Die Sakralisierungsstrategie in der Kronike von Pruzinlant“, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 135,3 (2016), S. 367–381.
  • Ez gerten ir sinne / anderre minne – Zum Verhältnis von Begehren und Gewalt im mittelhochdeutschen Artusroman“, in: Archiv 253,2 (2016), S. 284–307.

Vorträge

  • 03/2021 Ways of Worldbuilding in Premodernity and Modernity – A Transmedial Perspective on the Arthurian Story-Worldauf dem internationalen Workshop „Story-Worlds and Worldbuilding in Medieval Literature“, 19.–20. März 2021 online (Eberhard Karls Universität Tübingen).
  • 09/2019 zusammen mit Katrin auf der Lake Organisation des Panels „Momente impliziter Zeitlichkeit in Vormoderner Literatur“ auf dem 26. Deutschen Germanistentag, 22.–25. September 2019 in Saarbrücken.
  • 02/2019 „Mittelhochdeutsche und moderne Artusgeschichten im Urteil: Epigonalität als kulturelles und kulturwissenschaftliches Phänomen“ auf der Sektionstagung der Internationalen Artusgesellschaft, Deutsch-österreichische Sektion „Erntezeit? Der Umgang mit Epigonalität im Artusroman und in der Artusforschung“, 20.–23. Februar 2019 in Rauischholzhausen bei Marburg.
  • 01/2019 „Artusgeschichte(n) und ihre Erzählmöglichkeiten“ in der Ringvorlesung des Graduiertenkollegs 1767 „Faktuales und fiktionales Erzählen“, 23. Januar 2019 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
  • 09/2018 „Das Rad als technisches Motiv fantastischen Erzählens im Mittelalter“ auf der Neunten Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung „Techniken der Fantastik“, 5.–8. September 2018 an der Universität Fribourg, CH.
  • 03/2017 „Rennewart: Riese und/oder Recke? Zur Identität des Sitzriesen in Wolframs Willehalm“ auf der Tagung „Riesen. Entwürfe und Deutungen des Außer/Menschlichen in mittelalterlicher Literatur“, 23.–25. März 2017 an der Universität Potsdam.
  • 02/2016 „Klassisch vs. nachklassisch, früh vs. spät, 12. vs. 13. Jahrhundert. Zur Epigonalität im mittelhochdeutschen Artusroman“ auf der Nachwuchstagung „Wo die Epigonen wohnen. Epigonalität in Wissenschaftsgeschichte, Theorie und literarischer Praxis“, 4.–6. Februar 2016 an der Goethe Universität Frankfurt a.M.
  • 06/2015 „Vom ‚Wigalois‘ zum Hollywoodkino. Arthurische Möglichkeitsräume in Mittelalter und Moderne“ auf dem Nachwuchskolloquium „Blockbuster Mittelalter“, 11.–13. Juni 2015 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Lehrveranstaltungen

  • WS 2016/17 Einführung in die mediävistische Literaturwissenschaft
  • WS 2016/17 Proseminar: „Mittelalterrezeption“
  • SoSe 2016 Einführung in die mediävistische Literaturwissenschaft
  • SoSe 2015 Einführung in die mediävistische Literaturwissenschaft
  • WS 2014/15 Einführung in die mediävistische Literaturwissenschaft
  • WS 2014/15 Proseminar: „Artusroman und Artusfilm im intermedialen und interdisziplinären Vergleich“
  • SoSe 2014 Einführung in die mediävistische Literaturwissenschaft
  • WS 2013/14 Proseminar: „Wigalois“
  • SoSe 2013 Einführung in die mediävistische Literaturwissenschaft
  • WS 2012/13 Einführung in die mediävistische Literaturwissenschaft