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Daniela Henke

Daniela Henke

 

Kontakt

Graduiertenkolleg 1767 “Faktuales und fiktionales Erzählen”
Erbprinzenstr. 13
D-79085 Freiburg

Daniela.Henke@mail.grk1767.uni-freiburg.de

 

Wissenschaftlicher Lebenslauf

Daniela Henke schloss 2014 ihr Studium der Germanistik und der Philosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ab. Während ihres Studiums lehrte sie zweieinhalb Jahre als Tutorin und gab zwischen 2010 bis 2012 Begleitseminare zur zentralen Einführungsveranstaltung des Studiums der Neueren Deutschen Literatur – der „Einführung in die Gattungspoetik“.
Nach ihrem Studium war sie zunächst als Wissenschaftliche Hilfskraft für den Sonderforschungsbereich 1015 „Muße. Konzepte, Räume, Figuren.“ in den Bereichen Koordination des Integrierten Graduiertenkollegs und Gleichstellung tätig. Von Oktober 2014 bis März 2015 erhielt sie ein Stipendium zur Promotionsvorbereitung durch die a.r.t.e.s. Graduiertenschule in Köln. Seit Oktober 2015 ist Daniela Henke Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Graduiertenkolleg 1767 „Faktuales und fiktionales Erzählen“. Darüber hinaus erhält sie Lehraufträge am Deutschen Seminar der Universität Freiburg und ist Preisträgerin des Mauthausen-Memorial-Forschungspreises 2020.

Dissertationsprojekt

Zerborstene Texte und Wirklichkeiten in der Schwebe: Experimentelles Erzählen über den Nationalsozialismus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

(Betreuer/Betreuerin: Frau Prof. Dr. Sabina Becker und Frau Prof. Dr. Monika Fludernik)

Forschungsschwerpunkte

  • Postmodernes und experimentelles Erzählen
  • Literatur über den Nationalsozialismus
  • Holocaust-Fakes
  • Narratologie des Historischen Romans
  • Geschichtsphilosophie
  • New Formalism
  • Sprachphilosophie
  • Christoph Ransmayr
  • Thomas Harlan

Vorträge

  • „Erinnerungssprache verleihen. Komplexe Identitäten und Ko-Erinnerung in aktuellen Genozid-, Migrations- und Fluchtnarrativen bei Ronya Othmann und Saša Stanišić“, Tagung „Dissonantes Erinnern. Umkaempft, verhandelt, ausgegrenzt: Erinnerungen an den Nationalsozialismus, den Holocaust, den Zweiten Weltkrieg und seine Folgewirkungen“, 29.-30.10.2020, Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie der Stadt Duisburg.
  • „Lügen erzählen Wirklichkeit. Marie-Sophie Hingst und die Fakebarkeit des Holocaust.“, Tagung „Mit Fiktionen über Fakten streiten. Fake News, Verschwörungstheorien und ihre kulturelle Aushandlung.“, 28.-30.11.2019, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg i. Br.
  • „Die totale Arbeit und ihre Dekonstruktion. Zur Methode Hamachers.“ Workshop „‚Arbeiten Durcharbeiten‘ durcharbeiten. Zu Werner Hamachers Analyse faschistischer und nicht-faschistischer Arbeit.“, 20.09.2019, Zentrum für Antisemitismusforschung, TU, Berlin.
  • „‚Wer nicht über Sex schreiben kann, soll nicht über die Shoah schreiben!‘ – Provokationskalkül und Obszönität in Maxim Billers Harlem Holocaust (1990)“, Tagung „Obszönität – Jenseits des (guten) Geschmacks“, 27.-28.07.2019, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster.
  • Unreadable Texts. What We Can Learn from Deconstructive Narratives about Form and Ethics of Form., Tagung Forms at Work. New Formalist Approaches in Literary Studies, 19.-21.11.2018, Justus Liebig Universität, Gießen.
  • Commemorating the Unexperienced. Jean Améry’s Holocaust Memory and Body Philosophy in the Postmemorial Novel Morbus Kitahara by Christoph Ransmayr., Tagung Past (Im)Perfect Continuous. Trans-Cultural Articulations of the Postmemory of World War II, 26.-28.06. 2018, Universität Rom, La Sapienzia.
  • „‚In die Verwüstung der Stille Sinn schmuggeln – Dekonstruktives Erzählen in Thomas Harlans Heldenfriedhof, Workshop Erzählen im Wandel Den Fokus verschieben. 2. Graduiertenworkshop des GRK 1767 Faktuales und fiktionales Erzählen und des Wuppertaler Graduiertenforums Narratologie, 27.-28.10.2017, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg i. Br.
  • Dekonstruktivistisches Erzählen über den Nationalsozialismus am Beispiel Thomas Harlan, Konferenz Neue Forschungen zu Geschichte und Wirkung des Holocaust: IX. Interdisziplinäres Doktorandenseminar, 13.-15.09.2017, Fritz Bauer Institut / Evangelische Akademie Frankfurt, Frankfurt am Main/Schmitten.
  • Den Menschen kartographieren – zur Bedeutung der Symbole bei Ransmayr, Tagung Mapping Ransmayr, 16.-18.06.2016, Trinity College, Dublin.

Organisation von Veranstaltungen

  • (mit Tom Vanassche): [Tagung] Co-memoration: Limits, Challenges, and Possibilities in Contemporary Shoah Remembrance / Ko-Erinnerung: Grenzen, Herausforderungen und Perspektiven des neueren Shoagedenkens, 19.-21.04.2018, Haus zur Lieben Hand, Universität Freiburg.

Publikationen

  • Unreadable Texts. An Analysis towards the Ethics of Form on the Basis of Holocaust Fictions by Thomas Lehr and Thomas Harlan.“, In: Elizabeth Kovach / Ansgar Nünning / Imke Polland (ed.): Forms at Work: New Formalist Approaches in the Study of Literature, Culture and Media, Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier, 2021, S. 133–150.
  • „Die Fakebarkeit des Holocaust. Der Skandal um Marie-Sophie Hingst und die deutsche Erinnerungskultur.“, In: PhiN, Beiheft 25/2021 „Prekäre Fakten, umstrittene Fiktionen. Fake News, Verschwörungstheorien und ihre kulturelle Aushandlung“, 2021, S. 104–138, doi: http://web.fu-berlin.de/phin/beiheft25/b25t05.pdf.
  • „Den Menschen kartographieren. Zu Funktion und Bedeutung der Stein-, Vogel- und Pflanzensymbole bei Christoph Ransmayr.“, In: Caitríona Leahy / Marcel Illetschko (Hg.): Mapping Ransmayr. Kartierungsversuche zum Werk von Christoph Ransmayr, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2021, S. 151–168.
  • „Von der Singularitätsthese zur Ko-Erinnerung. Prolegomena zu einem Paradigmenwechsel.“, In: Daniela Henke / Tom Vanaassche: Ko-Erinnerung. Grenzen, Herausforderungen und Perspektiven des neueren Shoah-Gedenkens, Berlin: De Gruyter Verlag, 2020, S. 3–20. 
  • „Commemorating the Unexperienced. The Strategial Function of Jean Améry’s Memories in the Postmemorial Novel Morbus Kitahara by Christoph Ransmayr.“, In: Status Quaestionis, 18 (2020), Rom 2020, S. 53–66.
  • „Die Tortur. Jean Améry und der Körperdiskurs in Christoph Ransmayrs Morbus Kitahara (1995)., In: Jonas Nesselhauf / Till Nitschmann / Steffen Röhrs (Hg.): Körperbewegungen in (Nach-)Kriegszeiten – Zu künstlerisch-medialen Repräsentationsformen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart, Hannover: Wehrhahn Verlag, 2018, S. 239–258.
  • Geschichte neu denken – Postmoderne Geschichtsphilosophie und Historiographie im Romanwerk Christoph Ransmayrs, Marburg: Tectum, 2016.

Herausgeberschaft

  • mit Tom Vanassche: Ko-Erinnerung. Grenzen, Herausforderungen und Perspektiven des neueren Shoah-Gedenkens, Reihe „Medien und kulturelle Erinnerung“, Bd. 2 (hrsg. v. Astrid Erll und Ansgar Nünning) Berlin: De Gruyter, 2020.

Preise und Auszeichnungen

  • Mauthausen-Memorial-Forschungspreis 2020

Lehre

  • Proseminar Neuere Deutsche Literatur am Deutschen Seminar Freiburg im WS 2017/18: „Geschichte erzählen. Historische Romane des 19. und 20. Jahrhunderts“
  • Proseminar Neuere Deutsche Literatur am Deutschen Seminar Freiburg im SS 2017: „Die Dramen des Sturm und Drang“
  • Proseminar Neuere Deutsche Literatur am Deutschen Seminar Freiburg im WS 2015/16: „Der Zweite Weltkrieg im Roman“
  • Proseminar Neuere Deutsche Literatur am Deutschen Seminar Freiburg im SS 2015: „Novellen der Gegenwart“

Mitgliedschaften

  • seit Oktober 2019: Mitgliedschaft bei der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG)
  • seit August 2017: Mitgliedschaft bei der Memory Studies Association